Testosteronmangel bei Frauen – Häufigkeit, Symptome und Lösungen

Testosteronmangel bei Frauen kommt deutlich öfter vor, als man landläufig annimmt. Testosteron wird in erster Linie mit Männern und deren Männlichkeit in Verbindung gebracht. Doch auch im Körper der Frau erledigt das Hormon wichtige Aufgaben.

Besonders ab dem 40. Lebensjahr sinkt der Testosteronspiegel der Frau erheblich ab. Da wird immer länger leben, kann das dramatische Folgen haben. Testosteron ist vor allem für die Muskelbildung und die Fettverbrennung zuständig. Doch auch das Gehirn wird von dem Hormon beeinflusst. Testosteronmangel bei Frauen zeigt sich psychisch vor allem dadurch, dass die Betroffenen unter Depressionen leiden, ihren inneren Antrieb verlieren und Stimmungsschwankungen unterliegen.

Testosteronmangel bei Frauen – Wie viele Fälle gibt es?

Testosteronmangel bei Frauen ist häufig die Ursache für DepressionenSchätzungen der WHO zufolge sind deutlich mehr Frauen von den Folgen eines Testosteronmangels betroffen. Schätzungsweise sind es 12% der Frauen mit einem Alter von über 40 Jahren, deren Testosteronwert unter dem Normwert liegt. Es fällt auf, dass dieser Wert deutlich über dem der dritte Welt Länder liegt. Industrienationen scheinen hier ein besonders ausgeprägtes Problem zu haben.

Das liegt auf der einen Seite an dem großen Wohlstand, der Zivilisationskrankheiten begünstigst und zum anderen an der deutlich höheren Lebenserwartung.

Die Folgen des Testosteronmangels bei Frauen

Betroffene Frauen bemerken häufig gar nicht, dass sie an einem Testosteronmangel leiden. Sie fühlen sich schlapp, ausgebrannt und motivationslos. Häufig sind sie mit ihrem Leben unzufrieden und hinterfragen getroffene Entscheidungen. Auch in ihrem eigenen Körper fühlen sie sich nicht wohl. Viele haben Übergewicht und nur wenig Muskelmasse.

Der Testosteronmangel tritt bei Frauen zu einem zeitlich ungünstigen Augenblick auf. In der Regel sind sie in diesem Alter verheiratet und haben eine Familie gegründet. Die verschobene Wahrnehmung der Realität kann dazu führen, dass sie sich unwohl fühlen, die Beziehung zum Ehemann infrage gestellt wird und neue Lebensziele gesucht werden.

Was zunächst nach einer Sinneskrise klingt, wird hormonell gesteuert. Der Testosteronmangel kann bei Frauen also dramatische Auswirkungen haben, die sich weit über das körperliche erstrecken.

Was man dagegen tun kann

Um Testosteronmangel bei Frauen bekämpfen zu können gibt es verschiedene Strategien. Die nachhaltigste und gesündeste ist das Umstellen der Ernährung und regelmäßige körperliche Ertüchtigung. Besonders Gemüse, Obst, gutes Fleisch, Meeresfrüchte, Wasser, Kerne, Körner, Samen und Nüsse helfen dabei dem Körper alle nötigen Bausteine für die Hormonproduktion zu liefern.

Wer sich zudem mindestens 3x in der Woche körperlich betätigt, steigert seine Testosteronproduktion um bis zu 15% und hat damit gute Aussichten den Testosteronmangel bei Frauen umgehen, oder ausmerzen zu können. Idealerweise bringt der Sport die Frau an ihre körperliche Belastungsgrenze. Besonders Kraftsport ist zu empfehlen.

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