Libidoverlust bei Mann und Frau: Ursachen und Behandlungen

Bei einem Libidoverlust kommt es schnell zu Selbstzweifeln, depressiven Phasen und Spannungen in einer Beziehung. Die auftauchenden Probleme können sehr belastend sein und gehören zu den häufigsten Gründen für eine Krise.

Hier wirst du erfahren, was genau ein Libidoverlust ist, wie man ich definiert, welche Ursachen es dafür gibt, ob Männer und Frauen hier unterschiedlich ticken und wie du den Verlust der Libido sinnvoll behandeln kannst.

Libidoverlust Definition und Erklärung

Libidoverlust trifft jede dritte Frau

Der Begriff des Libidoverlusts stammt aus der Psychoanalyse und beschreibt das Fehlen der sexuellen Begierde. Menschen die den Verlust ihrer Libido beklagen, fühlen keinen sexuelle Trieb und kein Begehren sexueller Natur. Es handelt sich um eine sexuelle Funktionsstörung.

In der Regel ist die Libido nicht an jedem Tag gleich, sondern durchläuft verschiedene Phasen. In vielen Fällen handelt es sich nicht um einen totalen Verlust, sondern um eine starke Reduzierung der Libido.

Weitere Bezeichnungen sind die sexuelle Inappetenz und die Hyposexualität. In früheren Zeiten sprach man auch von der Frigidität. Dieser Begriff wird jedoch aufgrund einer negativen Konnotation nicht mehr verwendet.

In den 70er Jahren wurde zum ersten Mal sexuelle Unlust diagnostiziert und der Begriff wurde zu einer eigenständigen Diagnose. Diese gestaltet sich jedoch schwer, da jeder Mensch die Libido unterschiedlich empfindet und Schwankungen dieser vollkommen normal sind.

Libidoverlust Symptome – So äußern sich die Probleme

Wer unter einem tatsächlichem Libidoverlust leidet, hat über längere Zeit hinweg keinerlei Interesse an sexuellen Aktivitäten. Dies beinhaltet die Masturbation und das genießen von sexuellen Phantasien.

Häufig trifft man jedoch auf Menschen, die hin und wieder eine aktivierte Libido bei sich feststellen. Da dies immer seltener der Fall ist, sind sie besorgt.

Häufig führt eine solche Entwicklung zu Reibungen innerhalb einer Beziehung und kann das Selbstbewusstsein der Betroffenen stark schwächen.

Libidoverlust bei der Frau

In verschiedenen Umfragen teilten etwa 30% der Frauen mit, dass sie ein stark gemindertes Interesse an sexueller Aktivität haben. Sie sind besonders häufig mit Problemen mit ihrer Libido konfrontiert. Die Libido unterliegt regelmäßig starken Schwankungen und unter Frauen finden sich die meisten Patienten, die einen totalen Libidoverlust erleiden.

Libidoverlust bei dem Mann

Unter Männern beklagten in unterschiedlichen Umfragen nur etwa 15% eine stark geminderte Libido. Hierbei war auffällig, dass vor allem Männer ab dem 40. Lebensjahr unter ihnen zu finden waren, während jüngere Männer nur sehr selten typische Symptome zeigten.

Bei Männern ist die Libido deutlich konstanter als bei der Frau, was dazu führt, dass die Ausprägungen nicht so deutlich wahrgenommen werden.

Häufig verspüren sie eine Antriebslosigkeit in Kombination mit dem Verlust der Libido. Sie fühlen sich, als würde die Lebenskraft schwinden.

Ursachen für einen Libidoverlust

Solltest du unter einem Verlust der Libido leiden, ist zunächst zu ermitteln, woher diese kommt.

In den meisten Fällen liegt eine Störung des Hormonspiegels vor. Sinkt beispielsweise der Testosteronwert, so kann sich das negativ auf die sexuelle Lust auswirken.

Auch verschiedene Krankheiten tragen dazu bei, dass Libido leidet. Darunter beispielsweise:

  • Neurologische Störungen
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Diabetes
  • Herz- und Gefäßkrankheiten
  • Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen

Auch mentale Beeinträchtigungen wie beispielsweise eine Depression können eine entscheidende Rolle spielen.

Solltest du regelmäßig zu starken Medikamenten greifen, lohnt sich der Blick auf die gelisteten Nebenwirkungen. Vor allem geburtsregulierende Medikamente, Antidepressiva und blutdrucksenkende Mittel können den Libidoverlust verursachen.

Wer stets unter starkem Stress leidet, eine toxische Beziehung führt, oder unter Stimmungsschwankungen leidet, neigt ebenfalls zu einer schwachen Libido.

Libidoverlust Behandlungen

Wer die Ursache ergründet hat, hat bereits den ersten wichtigen Schritt unternommen. Nun ist es wichtig, die Ursache zu bekämpfen. Je nach Ursache ist der Gang zu einem Arzt empfehlenswert.

Prinzipiell kann die Libido nicht nur durch Potenzmittel und Heilkräuter wie beispielsweise Tribulus Terrestris angeregt werden, sondern auch durch mehr Gelassenheit, einen besseren Schlaf, eine gesunde Ernährung und Sport.


4 Nahrungsergänzungsmittel die du nehmen und vermeiden solltest

Nicht jedes Nahrungsergänzungsmittel hält was es versprichtEs gibt Nahrungsergänzungsmittel wie Sand am Meer. Täglich kommen neue Produkte auf den Markt. Da fragt man sich, ob man sie tatsächlich alle braucht, komplett auf sie verzichtet, oder einen Mittelweg geht. Wie meistens im Leben ist es so, dass die goldene Mitte der richtige Weg ist.

Prinzipiell ist es wichtig, dass du deinen körpereigenen Bedarf an Vitaminen und Nährstoffen über deine Nahrung deckst. Eine Nahrungsergänzung sollte nur dann erfolgen, wenn das nicht möglich ist.

Aus diesem Grund ergibt sich auch, welche Mittel ich empfehle und von welchen ich abrate. Fangen wir mit dem bekanntesten an:

1.    Eiweißpulver

Proteine sind für unseren Körper enorm wichtig. Ohne sie läuft gar nichts. Die Konsequenz daraus ist aber nicht, dass du jeden Tag einen Eiweißshake zu dir nehmen solltest. Es ist für die meisten Menschen gar kein Problem den Bedarf über herkömmliche Nahrung zu decken. Sie sind nur zu bequem dafür.
Berechne deinen Bedarf, plane deine Mahlzeiten und schon nimmst du hochwertige und natürliche Nahrung zu dir und hast ausreichend Proteine für eine gesunde Fettverbrennung und einen nachhaltigen Muskelaufbau.

2.    Citrullin

Citrullin ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das ich bedenkenlos jedem empfehle – egal ob Sportler oder nicht. Die positiven Effekte sind umfangreich und helfen eigentlich jedem Menschen.

Hier findest du viele Informationen über die Wirkung von Citrullin.

3.    Creatin

Creatin hat eine ausgezeichnete Wirkung, jedoch nicht bei Jedem. Obwohl es in erster Linie von Kraftsportlern eingenommen wird, empfehle ich es auch Freunden die anderweitig sportlich aktiv sind. Aber auch hier gilt, dass man Creatin eigentlich über normale Nahrung aufnehmen kann. Wer das aus welchen Gründen auch immer nicht schafft, kann sich das Nahrungsergänzungsmittel kaufen

4.    Vitaminpräparate

Vitamine sind für unseren Körper sehr wichtig. Aber sie sind längst nicht die Wunderstoffe, für die sie viele Menschen halten. Vitaminpräparate stehen im Verdacht vollkommen nutzlos zu sein. Der Körper nimmt sie nicht auf und sie werden über den Urin wieder ausgeschieden. Hinzu kommt, dass Vitamine nur in Kombination mit noch nicht identifizierten sekundären Pflanzenstoffen der jeweiligen Pflanzen Wirkung zeigen. Die Vitamine aus einem Apfel zu isolieren und dann einzunehmen ist also bei weitem kein Ersatz für einen Apfel.