So findest du die beste Wärmebildkamera für die Jagd

Als Jäger hat man eine kostenintensive Passion gefunden. Die benötigte Ausrüstung ist technisch aufwändig und teuer.

Durch die ständig wandelnden Gegebenheiten gibt es neue Ansprüche an den Jäger und sein Equipment.

Ein gutes Beispiel dafür ist die zunehmende Nachtaktivität des Schwarzwildes. Sauen zeigen sich immer häufiger nur noch bei Nacht und verbergen sich so vor den Augen der Neugierigen.

Um dem entgegenzuwirken kaufen viele Jäger eine Wärmebildkamera. Mit ihr kann man auch in dunklen Stunden Wild auf große Distanz ausmachen und gegebenenfalls ansprechen. Ideal für die Jagd auf Schwarzwild.

Doch worauf muss man bei dem Kauf einer Wärmebildkamera für die Jagd achten? Hier erfährst du es.

Die wichtigsten Punkte beim Kauf einer Jagd Wärmebildkamera

So findest du die beste Wärmebildkamera für die JagdZunächst muss das Budget geklärt werden können. Eine Wärmebildkamera kann sehr teuer sein.

Wie viel Geld steht zur Verfügung?
Dazu eins vorweg: Für eine gute Wärmebildkamera muss mindestens 1.000€ ausgegeben werden.

Ist das Budget geringer, ist es sinnvoll den Kauf zu verschieben. Mit einem günstigeren Modell wird man langfristig nicht glücklich.

Im Anschluss gilt es zu klären, wie die Begebenheiten in dem Revier sind. Wird hauptsächlich am Feld, oder im Wald gejagt? Welche Wildarten kommen vor und auf welche Distanz muss angesprochen werden?

Auch die ausgeübten Jagdarten sind entscheidend. Eine Wärmebildkamera muss auf der Pirsch andere Anforderungen erfüllen, als beim Ansitz.

Es gilt zudem zu unterscheiden, ob bei schlechtem Licht an der Kirrung gesessen wird, oder ob man hauptsächlich bei Mond auf freiem Feld waidwerkt.

Zunächst leihweise testen

Es ist sehr empfehlenswert, sich eine Wärmebildkamera zunächst zu leihen. Auf diese Weise kann man sie im Einsatz testen und eigene Erfahrungen sammeln. Die Meinungen gehen bei vielen Modellen weit auseinander.

Auch kann so verschieden bepreiste Modelle miteinander verglichen werden. So sieht der Jäger, ob es sich lohnt mehr Geld auszugeben, oder ob das günstigere Modell für die Anforderungen ausreicht.

Eine gute Anlaufstelle sind dafür befreundete Jäger, die eine Nacht auf ihre Wärmebildkamera verzichten können.

Alternativ können die Modelle online gekauft und innerhalb von 14 Tage zurückgeschickt werden.

Im Einzelhandel ist dieses Vorgehen mit Vorsicht zu genießen. Vielen Händlern ist das ein Dorn im Auge und sie nehmen die Wärmebildkameras nicht zurück. Rechtlich hat man hier keine Handhabe.